Anbau und Ernte

Wer das Besondere sucht, darf sich nicht mit dem Erstbesten zufriedengeben. Deshalb produzieren wir unsere Kürbiskerne überwiegend selbst.


Hochwertiges, gentechnikfreis Saatgut

Der Kürbisanbau verlangt ein hohes Maß an Know how, Arbeitseinsatz, Geduld und Fingerspitzengefühl ab. Qualitativ hochwertiges und 100% gentechnikfreies Saatgut ist eine der Grundlagen für unseren erfolgreichen Kürbisanbau. Ausgesät wird erst wenn der Boden perfekt vorbereitet ist und die Bodentemperatur ein zügiges Keimen und Auflaufen der jungen Pflanzen ermöglicht. Die Aussaat der Kürbissamen erfolgt bei NEBAUER ab ca. Mitte April mit Einzelkornsämaschinen. Pro Hektar werden bis zu 18.000 Kürbissamen drei Zentimeter tief in den Boden abgelegt.



Mechanische Unkrautbekämpfung

Stimmen die Wetterbedingungen, so lugen bereits nach wenigen Tagen die ersten grünen Spitzen der Keimlinge aus dem Boden. Ab jetzt werden die Bestände regelmäßig maschinell, teils noch händisch bearbeitet, da die Kürbispflanzen selbst sehr konkurrenzschwach sind. In der anschließenden bis zu vierwöchigen Blütezeit können wir nur auf die Witterung und bestäubende Insekten wie Bienen und Hummeln vertrauen. Nur bei genügend regenfreien Tagen können die Insekten die weiblichen Blüten bestäuben und damit die Voraussetzung für eine reiche Ernte schaffen. Nach der Bestäubung benötigen die Kürbisbestände genügend Wasser, damit sich die Früchte bilden und zu großen "Plutzern" heranreifen.



Die Ernte

Wird das Blattwerk welk und sterben die Kürbistängel ab, steht die Ernte bevor. Je nach Witterungsverlauf erfolgt die Ernte zwischen Mitte September bis Mitte Oktober, teils noch händisch, auf größeren Flächen bereits überwiegend maschinell. Wenn es soweit ist, werden die Kürbisse in Reihen geschoben und maschinell geerntet. Nach der Ernte weisen die Kerne einen Wassergehalt von 50 bis 60 Prozent auf und müssen möglichst rasch in die Wasch- und Trocknungsanlage gebracht werden. Nachdem sie die Waschanlage passiert haben, wo sie mit Trinkwasser von ihrem Schutzfilm, von Fruchtfleischresten und etwaigen Fremdkörpern befreit wurden, kommen sie auf die Trockungsanlage. Hier darf nichts überstürzt werden. Ganz behutsam bläst ein heißer Luftstrahl die Kerne unter regelmäßigem Umrühren trocken. Ein Vorgang, der bis zu zwölf Stunden dauern kann. Trocken sind die Kerne, wenn ihr Wassergehalt sechs bis acht Prozent erreicht hat. Da nur die aktuell benötige Menge weiterverarbeitet wird, kommen die verbleibenden Kerne vorläufig auf Lager.



Nur kurze, laufend kontrollierte Produktionswege sowie vollreife, dickbauchige und dunkelgrüne Kürbiskerne garantieren ein Optimum an Qualität - eine Voraussetzung für ein erstklassiges Steirisches Kürbiskernöl g.g.A. von NEBAUER.